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Wertschöpfung lohnt

Vorteile und Notwendigkeit lokaler Wertschöpfungsketten

Die deutsche Industrie hat in der Vergangenheit ihre Produktions- und Beschaffungsaktivitäten in erheblichem Ausmaß globalisiert. Viele Komponenten und Baugruppen werden heutzutage von ausländischen Produktionen oder Lieferanten bezogen und am deutschen Stammwerk in das Gesamtsystem integriert. Die Auslagerung, also das Outsourcing oder Offshoring der entsprechenden Komponenten, erfolgte vielfach unter Kostengesichtspunkten. Einige Befunde deuten jedoch darauf hin, dass lokale Wertschöpfungsketten, bei denen die Kernkomponenten im eigenen Haus oder bei räumlich nahen Zulieferern verfügbar sind, eine überlegene Option zu global fragmentierten Wertschöpfungsketten darstellen könnten. Vor diesem Hintergrund zielt das Projekt auf eine Bestandsaufnahme der globalen und lokalen Wertschöpfungsstrukturen bei ausgewählten baden-württembergischer Unternehmen. Besonderes Augenmerk liegt dabei exemplarisch auf dem Elektromobilitätsbereich. Ziel der Studie ist die Analyse der Vor- und Nachteile bzw. Chancen und Risiken von einerseits globalen oder lokalen Wertschöpfungsketten sowie andererseits von stark fragmentierten oder integrierten (hohe unternehmensinterne Wertschöpfung) Wertschöpfungsstrukturen. Die auf statistischen Analysen und Experteninterviews aufgebauten Erkenntnisse sollen unter anderem ermöglichen, dass Unternehmen und andere interessierte Zielgruppen den Nutzen verschiedener Strukturen bewerten und im Kontext ihrer spezifischen Situation beurteilen können.

Start: 
September, 2014
End: 
May, 2015
Funding body: 
Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg
Budget: 
€39 750
Total budget: 
€74 750